Kaffee am Bodensee, eine Herausforderung – und ein paar Minuten später war die Anzeige fertig
Manchmal beginnt ein Projekt nicht mit einer Anfrage, einem Auftrag oder einem ausführlichen Briefing. Manchmal beginnt es einfach bei einer Tasse Kaffee. Ich war mit einer Freundin am Bodensee Kaffeetrinken. Die Sonne schien, wir genossen den Morgen und unterhielten uns über dies und das. Meine Freundin betreibt eine Schwimmschule. Im Gespräch erzählte sie mir von einer Herausforderung, die sie aktuell beschäftigt: Sie sucht Schwimmlehrer:in, die bestimmte Anforderungen erfüllen.Die passenden Menschen zu finden, ist gar nicht so einfach. Also kam irgendwann die Frage auf: Wie machen wir darauf aufmerksam? Eine Stellenanzeige musste her.
Vom Gespräch zur fertigen Anzeige
Während meine Freundin mir noch erklärte, wen sie sucht, welche Anforderungen wichtig sind und was die Schwimmschule ausmacht, begann ich bereits, die Informationen mithilfe von KI umzusetzen. Aus ihren Erzählungen wurden Vorgaben. Aus den Vorgaben entstand ein Entwurf. Dieser wurde angepasst und optimiert. Und innerhalb kurzer Zeit war die Stellenanzeige fertig. Meine Freundin war begeistert – und nur wenige Minuten später wurde die Anzeige bereits geteilt und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Von der spontanen Idee bis zur Veröffentlichung innerhalb kürzester Zeit.
Kann man erkennen, dass KI im Spiel war?
Ja. Und das muss nicht immer ein Problem sein. Nicht jedes Projekt braucht stundenlange individuelle Bildbearbeitung, Illustrationen oder eine bis ins kleinste Detail entwickelte Layout. Manchmal muss eine Idee vor allem schnell, verständlich und ansprechend umgesetzt werden. Genau dort kann KI eine tolle Unterstützung sein. Für mich ist sie dabei aber kein Ersatz für das, was ich als Mediengestalterin gelernt habe. Im Gegenteil: Gerade dieses Fachwissen hilft mir, KI sinnvoll einzusetzen.
Wie soll das Layout aufgebaut sein?
Was ist wichtig und was kann weg?
Welche Wirkung soll entstehen?
Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?
Und vor allem: Was muss ich der KI eigentlich sagen, damit am Ende das herauskommt, was ich mir vorstelle? Denn auch KI muss richtig „gefüttert“ werden.
Neues Werkzeug. Bekanntes Handwerk.
Früher kamen andere Werkzeuge dazu: neue Software, neue Druckverfahren, neue Maschinen und neue Möglichkeiten in der Gestaltung. Heute kommt KI dazu. Das Handwerk und das gestalterische Verständnis dahinter verschwinden dadurch nicht. Die Möglichkeiten werden einfach grösser – und manches geht plötzlich erstaunlich schnell. So wurde aus einem entspannten Kaffee am Bodensee ganz nebenbei ein kleines Projekt.
Eine Herausforderung erzählt. Eine Idee entwickelt. Mit KI umgesetzt. Wenige Minuten später online.
Genau solche Möglichkeiten finde ich spannend.

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